

| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 250mg | 92 Tabletten | €5,30 | €572,92 €486,98 Bester Preis | |
| 250mg | 60 Tabletten | €5,89 | €415,29 €353,00 | |
| 250mg | 32 Tabletten | €6,52 | €245,53 €208,70 | |
| 250mg | 12 Tabletten | €8,16 | €115,18 €97,90 | |
| 500mg | 60 Tabletten | €9,19 | €648,71 €551,40 Beliebt | |
| 500mg | 32 Tabletten | €11,03 | €415,29 €353,00 | |
| 500mg | 24 Tabletten | €11,17 | €315,25 €267,96 | |
| 500mg | 12 Tabletten | €13,95 | €197,03 €167,47 |
Cefuroxim ist ein Cephalosporin der zweiten Generation, das seit den 1980er Jahren breit eingesetzt wird und weltweit zu den verbreitetsten Breitband-Cephalosporinen gehört. Eine pharmakologische Besonderheit besteht in der Verfügbarkeit sowohl als parenterale Form als auch als oraler Prodrug, Cefuroximaxetil, das im Gastrointestinaltrakt zu aktivem Cefuroxim hydrolysiert wird.
Wirkmechanismus: Cefuroxim hemmt irreversibel die transpeptidierende Aktivität der bakteriellen Zellwand, indem es an Penicillin-Bindende Protein-en (PBP) bindet. Die Folge ist eine Störung der Quervernetzung der Peptidoglycane und letztlich der Zelldurchbruch. Das Spektrum umfasst in der Regel grampositive Kokken (unter anderem Streptococcus spp.; Staphylococcus aureus ist nur eingeschränkt empfänglich) sowie eine erweiterte gramnegative Abdeckung gegenüber Haemophilus influenzae, Moraxella catarrhalis und bestimmten Enterobacterales. Die Aktivität gegen anaerobe Erreger ist im Vergleich zur dritten Generation reduziert.
Formen und pharmakokinetische Eigenschaften: Die parenterale Route nutzt Cefuroxim-Natrium oder -Sodium-Salz, die eine rasche Gewebeexposition ermöglichen. Die orale Substanz Cefuroximaxetil wird nach Einnahme rasch resorbiert und liefert dann das aktive Cefuroxim. Die Halbwertszeit liegt bei 1–2 Stunden, die Renalclearance ist der Hauptausscheidungsweg. Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist eine Dosisanpassung erforderlich.
Indikationen umfassen häufige Atemwegsinfekte wie akute Bronchitis, akute Otitis media, Sinusitis sowie community-acquired Pneumonien. Darüber hinaus werden Haut- und Weichteilinfektionen, unkomplizierte Harnwegsinfektionen und bestimmte gynäkologische Infektionen behandelt. In der Pädiatrie spielt Cefuroxim eine Rolle bei Infekten der oberen Luftwege und der Haut, während in der Erwachsenenmedizin Infektionen der Atemwege, der Haut und des Urogenitalsystems typischerweise angesprochen werden.
Bei ausgewählten Infektionssyndromen kann Cefuroxim als Teil einer Breitbandtherapie eingesetzt werden, insbesondere wenn Erregerprofile gramnegativ und grampositiv gelistet sind und eine beta-laktamase-empfindliche Resistenzlage besteht. Die Entscheidung erfolgt nach klinischer Bewertung, lokalen Resistenzmustern und ggf. erforderlicher Probennahme zur mikrobiologischen Bestätigung.
Bei Gram-negativen Infektionen außerhalb des ZNS-Bereich ist Cefuroxim in der Regel geeignet, solange die Empfindlichkeit des Erregers bestätigt oder gut wahrscheinlicher ist. Eine routinemäßige Anwendung als Prophylaxe vor bestimmten Operationen erfolgt gemäß lokalen Richtlinien und ist vom Risikoprofil abhänging.
Die Darreichungsformen umfassen parenterale Lösungen (IV/IM) und die orale Form Cefuroximaxetil. Die Dosierung richtet sich nach Schwere der Infektion, Lokalempfehlungen und Nierenfunktion; sie wird vom behandelnden Arzt festgelegt. Allgemein liegen typische Dosisbereiche im Erwachsenenalter bei 750 mg bis 1,5 g alle 8 Stunden bei schweren Infektionen, oder 500 mg bis 750 mg alle 12 Stunden bei moderaten Erkrankungen. Für Kinder erfolgt die Dosierung gemäß Körpergewicht und altersabhängiger Empfehlung des Arztes.
Orale Einnahme bevorzugt mit Nahrung, da dies die Absorption verbessert. Die Suspension sollte vor der Einnahme gut geschüttelt werden; die Haltbarkeit nach Anbruch variiert je nach Produkt, gewöhnlich kühlt man geöffnete Suspensionen und verwahrt sie innerhalb einer festgelegten Frist (typisch 7–14 Tage), sofern der Hersteller eine Kühlung empfiehlt. Parenterale Anwendungen erfordern eine Infusion oder Injektion unter ärztlicher Aufsicht bzw. in stationärer Behandlung, mit regelmäßiger Überwachung von Leber- und Nierenwerten sowie eventueller Bewertung von Nebenwirkungen.
Bei Nierenschwäche ist eine Dosisreduktion oder Anpassung des Aushubs erforderlich; bei almacenungs- oder verabreichungsfehlern sollte kein zweiter Dosenversuch ohne ärztliche Rücksprache erfolgen. Missed doses sollten, sofern nicht mehr als 8–12 Stunden verstrichen sind, zeitnah nachgeholt werden; ansonsten wird die nächste reguläre Dosis genommen und eine Verdopplung vermieden. Lagerung: Trocken, bei Raumtemperatur für trockene Tabletten; gekühlte Bedingungen können für Suspensionen empfohlen werden, wie vom Hersteller angegeben. Nicht anwenden bei offensichtlicher Unverträglichkeit gegen Cefalosporine oder Penicilline ohne medizinische Abklärung.
Zu den häufigeren Nebenwirkungen zählen gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit, Durchfall, Bauchschmerzen und Erbrechen. Hautreaktionen wie Exantheme oder Juckreiz sind möglich; in seltenen Fällen treten Stevens-Johnson-Syndrom oder schwere allergische Reaktionen auf. Gelegentlich können Leberwerte ansteigen oder eine vorbestehende Nierenfunktionsstörung durch die Therapie beeinflusst werden. Langzeitig oder repetitiv verabreicht kann es zu Dysbiose und C. difficile-assoziierten Durchfällen kommen.
Wie bei anderen Breitbandantibiotika besteht ein Risiko für Kreuzreaktionen bei Penicillin-Allergien; schwere allergische Reaktionen wie Anaphylaxie benötigen sofortige medizinische Behandlung. Eine Überempfindlichkeitsreaktion, Hautausschläge begleitet von Fieber oder Gelenk- und Lidschwellungen, Atemnot oder Schwellungen von Gesicht und Zunge sollten umgehend gemeldet werden. Patienten sollten Anzeichen einer Superinfektion beobachten, etwa neue Mund-/Vaginalinfekte oder Schleimhautprobleme.
Bei Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion, wie anschwellendem Gesicht, Lippen, Zunge oder Atemnot, ist unverzügliche medizinische Notfallhilfe erforderlich. Treten persistierende oder sich verschlechternde Durchfälle oder Fieber auf, ist eine ärztliche Überprüfung angezeigt, da eine Clostridioides-difficile-Infektion möglich sein kann. Unverträglichkeiten, starke Leber- oder Nierenfunktionsbeeinträchtigungen oder ein fortbestehendes Infektionszeichen nach einigen Tagen Therapie bedingen eine Neubewertung der Behandlungsstrategie.
Für Schwangere, Stillende und Patienten mit schweren Vorerkrankungen ist eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt notwendig. Die regelmäßige Beachtung von Dosierung, Dosierpausen, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sowie Patientenaufklärung zu Symptomveränderungen unterstützt eine sichere Anwendung von Cefuroxim.
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