

| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 500mg | 360 Tabletten | €1,38 | €709,81 €496,87 Bester Preis Beliebt | |
| 500mg | 270 Tabletten | €1,43 | €553,10 €387,17 | |
| 500mg | 180 Tabletten | €1,57 | €405,60 €283,92 | |
| 500mg | 120 Tabletten | €1,73 | €296,82 €207,77 | |
| 500mg | 90 Tabletten | €1,85 | €237,82 €166,47 | |
| 500mg | 60 Tabletten | €2,05 | €175,13 €122,59 | |
| 500mg | 30 Tabletten | €2,52 | €108,76 €76,13 |
Sulfasalazin wurde in den 1940er Jahren entdeckt. Es gehört heute weltweit zu den Standardmitteln bei entzündlichen Erkrankungen. Es ist eine Verbindung aus zwei Wirkstoffen: Sulfapyridin und 5-Aminosalicylsäure (5-ASA), die durch eine Bindung zusammengehalten werden. Im Darm wird es von Bakterien geteilt, sodass beide Wirkstoffe freigesetzt werden.
Es wirkt sanft. Das Medikament beruhigt das Immunsystem und verringert entzündliche Signale. In der Darmschleimhaut wirkt es entzündungshemmend, im Gelenk kann es das Fortschreiten von Gelenkentzündungen verlangsamen. Es gehört zu den krankheitsmodifizierenden Mitteln (DMARDs) und wird oft über Wochen hinweg eingenommen, bis eine Besserung eintritt.
Die Hauptanwendung ist die Behandlung von Colitis ulcerosa, einer Entzündung des Dickdarms. Es wird auch bei leichten bis mittelschweren Arthritisformen eingesetzt.
Zusätzlich kann es bei rheumatischen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis oder Spondyloarthritis verwendet werden. Oft beginnt man erst mit anderen Therapien und ergänzt sie, wenn nötig.
Einnahmeform: Sulfasalazin kommt als Tabletten mit enterischer Beschichtung. So wird der Wirkstoff erst im Darm freigesetzt. Das hilft, Magenbeschwerden zu reduzieren. Nehmen Sie es mit Wasser und möglichst zu festen Mahlzeiten ein.
Die Dosis wird schrittweise erhöht, um Nebenwirkungen zu vermeiden. Die Behandlung läuft in der Regel über Wochen bis Monate. Ihr Arzt gibt Ihnen genaue Anweisungen.
Sprechen Sie vor der Einnahme über Allergien, besonders gegen Sulfonamide oder Sulfa-Antibiotika. Informieren Sie Ihren Arzt auch über Leber- oder Nierenerkrankungen, Blutbildungsprobleme, Gicht oder wiederkehrende Nierensteine.
Schwangere oder stillende Frauen sollten die Behandlung nur nach Abwägung mit dem Arzt beginnen. Folsäure kann empfohlen werden, um Mangel vorzubeugen. Informieren Sie den Arzt über andere Medikamente, da Wechselwirkungen möglich sind, zum Beispiel mit Blutverdünnern, Methotrexat oder bestimmten Antibiotika.
Zu den häufigen Nebenwirkungen gehören Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Bauchschmerzen, Appetitverlust. Kopfschmerzen und Hautausschläge kommen ebenfalls vor.
Gelegentlich können sich Blutwerte verändern, daher werden oft regelmäßige Bluttests empfohlen. Rufen Sie sofort medizinische Hilfe, wenn Sie schwere Reaktionen bemerken: stark juckende Haut oder Bläschen, Fieber, Atemnot, Gelbfärbung von Haut oder Augen, dunkler Urin, starke Bauchschmerzen oder plötzliche Blutungen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Nebenwirkungen Sie stark belasten.
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