

| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 25mg | 360 Tabletten | €0,48 | €193,66 €174,30 Bester Preis | |
| 25mg | 180 Tabletten | €0,60 | €120,85 €108,77 | |
| 25mg | 120 Tabletten | €0,67 | €88,81 €79,93 | |
| 25mg | 90 Tabletten | €0,75 | €74,25 €66,83 | |
| 25mg | 60 Tabletten | €0,77 | €50,95 €45,86 | |
| 25mg | 30 Tabletten | €0,83 | €27,65 €24,89 | |
| 50mg | 360 Tabletten | €0,60 | €241,72 €217,55 | |
| 50mg | 180 Tabletten | €0,79 | €157,26 €141,53 | |
| 50mg | 120 Tabletten | €0,89 | €119,40 €107,46 | |
| 50mg | 90 Tabletten | €1,02 | €101,92 €91,73 | |
| 50mg | 60 Tabletten | €1,05 | €69,88 €62,90 | |
| 50mg | 30 Tabletten | €1,17 | €39,30 €35,37 | |
| 75mg | 360 Tabletten | €1,38 | €550,44 €495,39 Beliebt | |
| 75mg | 270 Tabletten | €1,40 | €420,83 €378,75 | |
| 75mg | 180 Tabletten | €1,44 | €288,32 €259,49 | |
| 75mg | 120 Tabletten | €1,48 | €198,03 €178,23 | |
| 75mg | 90 Tabletten | €1,51 | €151,43 €136,29 | |
| 75mg | 60 Tabletten | €1,59 | €106,29 €95,66 | |
| 75mg | 30 Tabletten | €1,69 | €56,78 €51,10 |
Viele Menschen leiden unter schmerzhaften Entzündungen in Gelenken, Muskeln oder Rücken. Akute Schmerzattacken, Gelenksteife am Morgen oder Schwellungen können den Alltag deutlich beeinträchtigen. Indometacin gehört zu den entzündungshemmenden Medikamenten und wird primär eingesetzt, um diese Beschwerden zu verringern.
Indometacin ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAIDs). Es wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und teilweise fiebersenkend, indem es Enzyme blockiert, die entzündliche Substanzen bilden. In der Apotheke wird es in gezielter Dosierung angeboten und soll gemäß ärztlicher Anordnung verwendet werden.
Indometacin ist ein niedermolekulares NSAID, das direkt ins System wirkt, um Schmerzen und Entzündungen zu reduzieren. Es gehört zu den älteren, gut erforschten Wirkstoffen dieser Gruppe und ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich, darunter Tabletten und Zäpfchen.
Der Wirkmechanismus beruht auf der Hemmung der Enzyme COX-1 und COX-2. Dadurch sinkt die Bildung von Prostaglandinen, die Gewebe schädigen und Schmerzsignale verstärken. Dadurch tritt eine schmerzarme Entzündungsreaktion häufiger zeitnah ein.
Der Schwerpunkt liegt auf entzündlichen Beschwerden des Bewegungsapparats. Indometacin kommt bei rheumatoider Arthritis, Osteoarthritis, Gichtanfällen sowie akuten Weichteil- und Muskelbeschwerden zum Einsatz. Es kann auch bei posttraumatischen Schmerzen sinnvoll sein, wenn schnelle Linderung gewünscht ist.
Darüber hinaus wird es gelegentlich kurzfristig zur Behandlung akuter Schmerzzustände eingesetzt, etwa nach Operationen. Die Behandlung ist in der Regel zeitlich begrenzt, um das Risiko von Nebenwirkungen zu begrenzen. Die Entscheidung hängt von Befund, Schwere der Beschwerden und Begleiterkrankungen ab.
Absolute Gegenanzeigen sind Allergien gegen Indometacin oder andere NSAIDs, eine vorhandene Magen-Darm-Blutung oder ein leber- bzw. nierengesundes Zustand, der zu schweren Komplikationen führen könnte. Auch ein aktueller Magengeschwür oder schwere Herzinsuffizienz zählen dazu. In der Schwangerschaft, besonders im letzten Trimenon, sollte Indometacin nicht angewendet werden.
Vorsicht ist geboten bei bestehenden Nierenerkrankungen, Leberproblemen, schweren Bluthochdruck oder bekannter Blutungsneigung. Die gleichzeitige Einnahme von blutverdünnenden Mitteln, Corticosteroiden oder bestimmten Diabetesmitteln kann Risiken erhöhen. Informieren Sie Ihren Arzt auch, wenn Sie ACE-Hinmer, Angiotensin-Rezeptor-Blocker oder Diuretika verwenden. Langfristige Einnahme erfordert häufig regelmäßige Kontrollen von Nieren- und Leberwerten sowie Blutbild.
Besondere Gruppen benötigen zusätzliche Abwägungen: Kinder und Jugendliche, ältere Menschen sowie Personen mit Asthma oder wiederkehrenden Hautreaktionen nach NSAIDs sollten engmaschig betreut werden. Bei Warnzeichen wie starker Bauchschmerzen, schwarzem Stuhl, Gelbsucht oder Hautausschlägen ist sofort ärztlicher Rat nötig.
Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Verdauungsbeschwerden wie Übelkeit, Sodbrennen, Sparercken im Bauch oder Durchfall. Kopfschmerzen und Schwindel gehören ebenfalls in diese Kategorie. Diese Erscheinungen sind meist vorübergehend.
Gelegentlich kann es zu Magen-Darm-Blutungen, Geschwüren oder erhöhter Leberwertaktivität kommen. Auch Blutbildveränderungen, Hautreaktionen oder Wasseransammlungen können auftreten. Bei längerer Einnahme steigt das Risiko von Nierenschäden, Bluthochdruck oder Herzinsuffizienzrinkten.
Seltene bis sehr seltene, aber ernsthafte Folgen umfassen schwere Allergien, akute Leber- oder Nierenschäden, schwere Hautreaktionen oder Herz-Kreislauf-Komplikationen. Sofort medizinisch abklären sollten Patienten bei Atemnot, Brustschmerz, schwerem Bauchschmerz oder großflächigen Hautveränderungen.
Indometacin kann die Wirkung anderer Schmerzmittel verstärken und das Blutungsrisiko erhöhen, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von Antikoagulanzien oder anderen NSAIDs. Auch Corticosteroide können das Risiko für Magen-Darm-Schäden erhöhen. Informieren Sie Ihren Arzt über alle Präparate, die Sie einnehmen.
Zusammen mit Diuretika oder ACE-Hemmern kann es zu einer verminderten blutdrucksenkenden Wirkung kommen und die Nierenfunktion beeinträchtigen. Ebenso kann die Einnahme von Indometacin den Spiegel von Methotrexat oder Lithium verändern. Alkohol kann das Risiko von Magenschäden erhöhen. Bei bestehenden Leber- oder Nierenerkrankungen ist eine enge ärztliche Überwachung sinnvoll.
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