

| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 40mg | 270 Tabletten | €0,26 | €99,37 €69,56 Bester Preis | |
| 40mg | 120 Tabletten | €0,32 | €55,20 €38,64 | |
| 40mg | 90 Tabletten | €0,36 | €45,99 €32,20 | |
| 40mg | 60 Tabletten | €0,43 | €36,79 €25,75 | |
| 120mg | 270 Tabletten | €0,58 | €224,52 €157,17 Beliebt | |
| 120mg | 120 Tabletten | €0,66 | €112,25 €78,58 | |
| 120mg | 90 Tabletten | €0,72 | €92,01 €64,40 | |
| 120mg | 60 Tabletten | €0,86 | €73,60 €51,52 | |
| 120mg | 30 Tabletten | €1,12 | €47,83 €33,48 |
Welche Beschwerden kann Verapamilhydrochlorid behandeln und wie wirkt es im Körper? Verapamilhydrochlorid zählt zu den Kalziumkanalblockern und beeinflusst die Muskelzellen von Herz und Blutgefäßen. Es senkt den Blutdruck, lindert Brustschmerzen bei Angina pectoris und hemmt bestimmte Herzrhythmusstörungen durch Verringerung der elektrischen Erregbarkeit des AV-Knotens.
Verapamilhydrochlorid ist ein nicht-dihydropyridinischer Kalziumkanalblocker. Es liegt als Tablettenform vor (einschließlich Retardpräparaten) und als intravenöses Präparat. Es wirkt gefäßweitend und reduziert die Kontraktilität des Herzens; dadurch sinkt der Blutdruck, die Herzfrequenz und der Sauerstoffbedarf des Myokards.
Primäre Indikationen umfassen essenzielle Hypertonie, stabile Angina pectoris und vasospastische Angina (Prinzmetal) des Herzens. Verapamil verbessert die Durchblutung der Koronararterien und vermindert den Sauerstoffbedarf des Myokards während Belastung.
Zur Kontrolle der Herzfrequenz bei bestimmten supraventrikulären Tachykardien, insbesondere Vorhofflimmern oder Vorhofflutter mit schneller AV-Überleitung, kann Verapamil eingesetzt werden, sofern kein AV-Block vorliegt. Sekundäre Indikationen umfassen das Raynaud-Syndrom (vasospastische Durchblutungsstörung der Extremitäten) und bestimmte persistierende Rhythmusstörungen, bei denen eine Hemmung der AV-Überleitung nützlich ist.
Verapamil bindet an L-Typ-Calciumkanäle in glatten Muskelzellen der Gefäße und in Herzmuskelzellen. Es hemmt den Calciumeinstrom, wodurch Gefäßwände entspannen und periphere Widerstände sinken. Die Kontraktilität des Herzens sinkt (negativ inotrop), die Schlagfrequenz sinkt (negativ chronotrop) und die AV-Knoten-Leitung verlangsamt sich (negativ dromotrop).
Durch diese Wirkungen vermindert sich der Blutdruck, die Koronardurchblutung kann sich verbessern und der Herzmuskel benötigt weniger Sauerstoff. Die Effekte sind dosisabhängig und variieren je nach Arzneiform (kurz- vs. langwirksam).
Häufige Nebenwirkungen sind Verstopfung, Kopfschmerz, Schwindel, Müdigkeit und periphere Ödeme. Selten treten Bradykardie, AV-Block oder Hypotonie auf. Gegenanzeigen umfassen schwere Bradykardie, AV-Block II–III ohne Schrittmacher, kardiogenen Schock und schwere Herzinsuffizienz mit reduzierter Pumpfunktion.
Wichtige Wechselwirkungen bestehen zu Beta-Blockern, Digitalisglykosiden und anderen Kalziumkanalblockern; sie erhöhen das Risiko von Bradykardie oder AV-Block. Leberfunktionsstörungen können die Anwendung beeinflussen; eine Dosisanpassung und ärztliche Überwachung sind erforderlich. Blutdruck und Herzfrequenz sollten regelmäßig kontrolliert werden.
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