

| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 100mg | 360 Tabletten | €0,73 | €330,91 €264,73 | |
| 100mg | 180 Tabletten | €0,80 | €180,19 €144,15 | |
| 100mg | 120 Tabletten | €0,85 | €127,77 €102,21 | |
| 100mg | 90 Tabletten | €0,93 | €104,83 €83,87 | |
| 100mg | 60 Tabletten | €1,01 | €75,34 €60,27 | |
| 100mg | 30 Tabletten | €1,18 | €44,22 €35,37 | |
| 200mg | 360 Tabletten | €0,73 | €330,91 €264,73 Bester Preis | |
| 200mg | 180 Tabletten | €0,80 | €180,19 €144,15 | |
| 200mg | 120 Tabletten | €0,85 | €127,77 €102,21 | |
| 200mg | 90 Tabletten | €0,93 | €104,83 €83,87 | |
| 200mg | 60 Tabletten | €1,14 | €85,17 €68,14 | |
| 200mg | 30 Tabletten | €1,22 | €45,85 €36,68 | |
| 400mg | 360 Tabletten | €1,17 | €524,22 €419,38 Beliebt | |
| 400mg | 180 Tabletten | €1,21 | €271,93 €217,55 | |
| 400mg | 120 Tabletten | €1,30 | €194,94 €155,95 | |
| 400mg | 90 Tabletten | €1,40 | €157,26 €125,80 | |
| 400mg | 60 Tabletten | €1,51 | €113,02 €90,42 | |
| 400mg | 30 Tabletten | €1,61 | €60,60 €48,48 |
Carbamazepin gehört zur Klasse der Antikonvulsiva und wirkt durch Blockade spannungsabhängiger Natriumkanäle, wodurch nervliche Erregung gemindert wird. Primär wird es zur Behandlung von Epilepsie und bestimmten Nervenschmerzen eingesetzt.
Nach der Einnahme wird Carbamazepin langsam aus dem Darm aufgenommen. Die Wirkung entfaltet sich oft erst nach einigen Wochen, und der Arzt wird Ihre Dosis schrittweise anpassen. In der Leber erfolgt der Abbau über Enzyme, weshalb sich Spiegel durch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, Nahrungsmitteln oder Krankheiten verändern können. Ihre individuelle Reaktion hängt auch von Alter, Leberfunktion und Begleitmedikation ab.
Carbamazepin liegt als Tabletten, Retard- oder Suspension vor. Die Einnahme erfolgt regelmäßig und idealerweise zur gleichen Zeit. Alkohol und schwere Mahlzeiten können die Nebenwirkungen verstärken oder den Abbau beeinflussen; daher sollten Sie die Anwendung mit Ihrem Arzt klar abstimmen. Vor Beginn oder Dosisänderungen sollten Sie dem Arzt mitteilen, welche anderen Medikamente, Nahrungsergänzungen oder Pflanzenteile Sie verwenden.
Die Hauptindikationen sind fokale Epilepsieformen, bei denen Anfälle durch übermäßige elektrische Erregung auftreten. Carbamazepin hilft, das Auftreten dieser Anfälle zu reduzieren. Es wird auch bei Trigeminusneuralgie eingesetzt, einem sehr schmerzhaften Nervenschmerz im Gesicht.
Weitere Einsatzgebiete sind bestimmte Nervenschmerzen und in der Langzeittherapie manische oder depressive Episoden der bipolaren Störung. In manchen Fällen wird es zusätzlich bei chronischen neuropathischen Schmerzen genutzt, wenn andere Therapien nicht helfen. Die Behandlung erfolgt stets individuell, oft in Kombination mit anderen Medikamenten.
Behandlungsschemata variieren stark. Die Dosis wird sorgfältig festgelegt und schrittweise erhöht, um Nebenwirkungen zu minimieren. Eine plötzliche Beendigung kann das Anfallrisiko erhöhen, daher erfolgt der Abbau unter ärztlicher Anleitung und mit regelmäßiger Überwachung von Blutwerten und Leberfunktion.
Gegenanzeigen sind vorhandene Überempfindlichkeit gegen Carbamazepin oder verwandte Substanzen sowie gleichzeitige Einnahme bestimmter Medikamente wie MAO-Hemmer. In solchen Fällen darf Carbamazepin nicht genutzt werden. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, wenn Sie schon einmal schwere Hautreaktionen hatten.
Bei Schwangeren oder stillenden Frauen muss der Nutzen gegen mögliche Risiken abgewogen werden. Carbamazepin kann das ungeborene Kind beeinflussen und in die Muttermilch gelangen. Informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt sofort, wenn Sie schwanger werden könnten oder stillen.
Bei Leber- oder Nierenerkrankungen sind regelmäßige Kontrollen wichtig. Carbamazepin kann das Blutbild verändern und Leberwerte beeinflussen. Auch die Schilddrüse kann betroffen sein; berichten Sie Arzneimittelwechselwirkungen oder neue Beschwerden wie Müdigkeit, Infektanfälligkeit oder unerklärliche Hautveränderungen.
Besondere Vorsicht gilt für ältere Menschen, die eher zu Verwirrung oder Gleichgewichtsstörungen neigen. Für alle gilt: Verändern Sie die Dosis nicht eigenständig. Führen Sie während der Behandlung regelmäßige Arztbesuche durch, besonders wenn Sie andere Medikamente einnehmen oder Alkohol konsumieren.
Sehr häufig treten Schläfrigkeit, Benommenheit, Schwindel und Müdigkeit auf. Diese Symptome sind besonders zu Therapiebeginn oder bei Dosiserhöhungen üblich und nehmen oft mit der Zeit ab.
Häufig kommen Übelkeit, Erbrechen, Mundtrockenheit und Verdauungsbeschwerden vor. Hautreaktionen, veränderte Hautempfindlichkeit und ein gelegentliches Wärmegefühl oder Kopfschmerzen können ebenfalls auftreten. Melden Sie stärkere oder anhaltende Beschwerden Ihrem Behandlungsteam.
Gelegentlich können Gewichtszunahme, Tremor, Sehstörungen oder Koordinationsstörungen auftreten. Auch Taubheitsgefühle, Muskelkrämpfe oder ein veränderter Geschmackssinn können vorkommen. Bei ungewöhnlichen Symptomen suchen Sie zeitnah ärztliche Abklärung.
Selten finden sich Blutbildveränderungen, erhöhte Leberwerte oder schwere Hautreaktionen wie Blasenbildung. Hyponatriämie (niedriger Natriumspiegel) kann auftreten, besonders bei älteren Patientinnen und Patienten. Sehr selten können schwere allergische Reaktionen oder Krampfanfälle trotz Behandlung auftreten. Informieren Sie sofort medizinisches Personal bei Anzeichen wie hohem Fieber, Hautausschlag oder Atembeschwerden.
Carbamazepin ist ein starker Enzyminduktor (vor allem von CYP3A4). Das kann die Wirkung oder den Abbau vieler anderer Medikamente beschleunigen. Informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt daher immer über alle Arzneien, pflanzliche Präparate und Nahrungsergänzungsmittel, die Sie einnehmen.
Durch die Wechselwirkungen kann die Wirksamkeit oraler Verhütungsmittel, einiger Blutverdünner oder anderer Antiepileptika beeinflusst werden. Die Dosisanpassung oder der Wechsel auf alternative Therapien können nötig sein. Unter dieser Medikation sollten Sie nicht eigenständig Ihre Verhütungsmittel wechseln.
Grapefruitsaft kann die Carbamazepin-Spiegel erhöhen und das Risiko von Nebenwirkungen steigern. Ebenso können bestimmte Antibiotika (z. B. Makrolide) oder Antimykotika (Azole) die Plasmaspiegel erhöhen. Besprechen Sie die Einnahme solcher Mittel mit Ihrem Arzt, bevor Sie sie verwenden.
Darüber hinaus beeinflusst Carbamazepin oft andere Medikamente wie Hormonsystempräparate, wodurch deren Wirksamkeit sinken kann. Die regelmäßige Überprüfung von Blutwerten und eine enge Abstimmung mit Ihrem medizinischen Team helfen, Risiken zu erkennen und zu minimieren. Wenn Sie neue Medikamente beginnen, melden Sie dies sofort Ihrem Arzt.
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