| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 0.03/0.15mg | 252 Tabletten | €0,74 |
€206,95
€186,26
Bester Preis
Beliebt
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| 0.03/0.15mg | 189 Tabletten | €0,78 |
€162,92
€146,63
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| 0.03/0.15mg | 126 Tabletten | €0,82 |
€114,48
€103,03
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| 0.03/0.15mg | 63 Tabletten | €0,91 |
€63,10
€56,79
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Ethinylestradiol / Levonorgestrel ist eine kombinierte hormonelle Verhütungsmittel-Komponente aus Ethinylestradiol (synthetisches Östrogen) und Levonorgestrel (Gestagen). Es wirkt vor allem durch Unterdrückung des Eisprungs und Veränderung des Zervixschleims, wodurch eine Befruchtung erschwert wird; der primäre therapeutische Zweck ist der Schutz vor Schwangerschaft.
Als Medikament gehört es in die Kategorie der oralen Kontrazeptiva. Es wird typischerweise täglich gemäß festem Einnahmeschema eingenommen und ist rezeptpflichtig. Neben dem Verhütungszweck kann es auch den Zyklus stabilisieren oder Hautprobleme beeinflussen, je nach Formulierung.
Der Hauptzweck ist die zuverlässige Verhütung. Durch gezielte Hormonsteuerung verhindert es Eisprung, verdickt den Zervixschleim und verändert die Gebärmutterschleimhaut, was eine Befruchtung erschwert.
Zusätzlich kann es Zyklusunregelmäßigkeiten ausgleichen und Menstruationsschmerzen bzw. stark auftretende Blutungen mildern. In der Praxis wird es entsprechend den individuellen Bedürfnissen verschrieben und regelmäßig überwacht.
Dieses Präparat darf nicht eingenommen werden bei bekannter Schwangerschaft, aktiven schweren Lebererkrankungen oder hormonabhängigen Tumoren wie Brust- oder Gebärmutterkrebs. Ebenso bei ungeklärten Blutungsvorgängen, schweren Thrombosen in der Vergangenheit oder aktuellen Thromboembolien.
Weitere Gegenanzeigen schließen akute oder unfertige Herz-Kreislauf-Erkrankungen, unbehandelte Bluthochdruckwerte über einer bestimmten Schwelle, schwere Migräne mit neurologischen Ausfällen sowie stark beeinträchtigte Nieren- oder Leberfunktion ein. Rauchen, Alter 35+ und häufiger Konsum von Alkohol erhöhen Risiken und sollten mit dem Arzt besprochen werden.
Vorsicht ist geboten in der Stillzeit und nach der Geburt in den ersten Wochen oder Monaten, je nach Risikoprofil. Bestimmte Medikamente können die Wirkung abschwächen oder die Blutungsgefahr erhöhen; daher müssen Begleitmedikation und Erkrankungen offen mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.
Sehr häufig (>1/10): Übelkeit, Brustspannen, Kopfschmerzen und Zwischenblutungen in den ersten Einnahmewochen. Viele Betroffene berichten auch ein vorübergehendes Spannungsgefühl in der Brust.
Häufig (1–10%): Stimmungsschwankungen, leichte Gewichtsveränderungen, Hautunreinheiten sowie gelegentliche Übelkeit oder Verdauungsbeschwerden.
Gelegentlich bis selten (<1%): Hautausschläge, veränderte Libido, Bluthochdruckwerte oder Veränderungen der Leberwerte. Sehr selten sind schwere allergische Reaktionen oder Gelbfärbung von Haut oder Augen.
Bestimmte Arzneimittel können die Wirksamkeit von Ethinylestradiol / Levonorgestrel verringern oder das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen. Beispiele sind Enzyminduktoren wie Rifampicin, bestimmte Anti-Epileptika (Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital) und einige Antiretrovirale Medikamente. Auch Johanniskraut kann die Wirksamkeit reduzieren.
Gleichzeitig können Hormone die Wirkung anderer Medikamente beeinflussen, zum Beispiel die Gerinnungsneigung bei bestimmten Antikoagulantien oder Blutzuckerwerte bei Diabetika. Schilddrüsenhormonpräparate oder einige Antibiotika können Wechselwirkungen zeigen, weshalb eine ärztliche Abstimmung sinnvoll ist.
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