

| Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|
| 336 Tabletten | €0,42 | €167,66 €142,51 | |
| 224 Tabletten | €0,54 | €141,98 €120,68 | |
| 168 Tabletten | €0,64 | €126,87 €107,84 | |
| 112 Tabletten | €0,78 | €102,70 €87,30 | |
| 84 Tabletten | €0,83 | €83,07 €70,61 | |
| 56 Tabletten | €0,91 | €60,41 €51,35 | |
| 28 Tabletten | €1,04 | €34,73 €29,52 | |
| 336 Tabletten | €0,49 | €193,34 €164,34 | |
| 224 Tabletten | €0,58 | €152,55 €129,67 | |
| 168 Tabletten | €0,64 | €126,87 €107,84 | |
| 112 Tabletten | €0,74 | €98,17 €83,45 | |
| 84 Tabletten | €0,77 | €75,51 €64,19 | |
| 56 Tabletten | €0,89 | €58,90 €50,06 | |
| 28 Tabletten | €0,95 | €31,71 €26,95 |
Sodbrennen, gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) und peptische Ulkuskrankheiten gehören zu den häufigsten Beschwerden, bei denen eine Hemmung der Magensäuresekretion therapeutisch sinnvoll ist. Famotidin ist ein selektiver Histamin-H2-Rezeptorantagonist, der die nächtliche sowie mahlzeiteninduzierte Magensäuresekretion reduziert. Dadurch verbessern sich Symptomatik und Schleimhautheilung in betroffenen Regionen.
Famotidin gehört zur Klasse der H2-Rezeptorantagonisten und beeinflusst die Säureproduktion direkt an den Belegzellen des Magens. Nach oraler Gabe liegt die Wirkstärke typischerweise innerhalb von einein bis zwei Stunden, die antisekretorische Wirkung hält in der Regel bis zu zwölf Stunden an. Die Substanz wird überwiegend renaler ausgeschieden, weshalb eine Anpassung bei renaler Beeinträchtigung erforderlich sein kann.
Famotidin wirkt selektiv am Histamin-H2-Rezeptor und verhindert so die stimulierende Wirkung des Histamins auf die Parietalzellen. Die antisekretorische Wirkung ist dosisabhängig und führt zu einer Verringerung der basalen sowie der stimulierten Säuresekretion. Nebenwirkungen sind generell selten und reversibel. Es handelt sich um eine etablierte Option in der Langzeit- und Akuttherapie von säureassoziierten Erkrankungen.
Innerhalb der H2-Rezeptorantagonisten zeigen sich Unterschiede in Potenz, Wirkdauer und Nebenwirkungsprofil. Famotidin weist tendenziell geringere zentrale Wirkungen und ein geringeres Potenzial für CYP450-Interaktionen auf als Cimetidin. Ranitidin und Nizatidin liefern ähnliche antisekretorische Effekte, unterscheiden sich jedoch in Halbwertszeit und Sicherheitsprofil. Insgesamt ist Famotidin gut toleriert und besitzt, verglichen mit älteren Präparaten, ein günstigeres Interaktionsspektrum.
Indikationen umfassen ulkusbedingte Beschwerden des oberen Verdauungstrakts, GERD mit oder ohne Erosionen der Ösophagusschleimhaut sowie dyspeptische Symptome infolge von Übersäuerung. Außerdem kommt Famotidin in der Langzeittherapie von Zöllinger-Ellison-Syndrom und anderen säureassoziierten Zuständen vor, sofern eine antisekretorische Begleitung erforderlich ist. Die Anwendung richtet sich nach Schweregrad, Alter und Nierenfunktion.
| Substanz | Wirkmechanismus | Typische Dosis | Wichtige Anmerkungen |
|---|---|---|---|
| Famotidin | H2-Rezeptorantagonist; Hemmt Säuresekretion | 20 mg 1–2×/Tag; ggf. 40 mg 2×/Tag | Geringe CYP450-Interaktion; renale Elimination |
| Ranitidin | H2-Rezeptorantagonist | 150 mg 1–2×/Tag | NDMA-Sicherheitsbedenken; in vielen Märkten eingeschränkt |
| Nizatidin | H2-Rezeptorantagonist | 150 mg 2×/Tag | Ähnliche Wirksamkeit, weniger umfangreiche Daten |
Häufige Nebenwirkungen sind Kopfschmerz, Schwindel, Obstipation oder Durchfall. Seltene Ereignisse umfassen Leberwerteveränderungen, Gynekomastie (in seltenen Fällen bei älteren H2-Blockern) und neurokognitive Beeinträchtigungen bei Hochrisikopatienten. Bei Nierenfunktionsstörung ist eine Dosisanpassung erforderlich. Schwangerschaft und Stillzeit sollten nur unter sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung in Betracht gezogen werden. Langfristige oder hochdosierte Anwendungen erfordern regelmäßige Überwachung.
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