

| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 7.5mg | 180 Tabletten | €0,87 | €224,13 €156,89 Bester Preis | |
| 7.5mg | 120 Tabletten | €1,11 | €190,22 €133,16 | |
| 7.5mg | 90 Tabletten | €1,21 | €156,32 €109,42 | |
| 7.5mg | 60 Tabletten | €1,41 | €120,53 €84,37 | |
| 7.5mg | 30 Tabletten | €1,81 | €77,21 €54,05 | |
| 15mg | 360 Tabletten | €1,41 | €725,16 €507,61 Beliebt | |
| 15mg | 180 Tabletten | €1,46 | €376,70 €263,69 | |
| 15mg | 120 Tabletten | €1,50 | €258,03 €180,62 | |
| 15mg | 90 Tabletten | €1,66 | €212,83 €148,98 | |
| 15mg | 60 Tabletten | €1,87 | €160,09 €112,06 | |
| 15mg | 30 Tabletten | €2,33 | €99,81 €69,87 | |
| 30mg | 180 Tabletten | €2,74 | €704,44 €493,11 | |
| 30mg | 120 Tabletten | €2,97 | €508,55 €355,98 | |
| 30mg | 90 Tabletten | €3,24 | €416,25 €291,38 | |
| 30mg | 60 Tabletten | €3,65 | €312,66 €218,86 | |
| 30mg | 30 Tabletten | €4,39 | €188,34 €131,84 |
Mirtazapin wurde in den späten 1980er Jahren entdeckt und gehört heute zu den in vielen Ländern weit verbreiteten Antidepressiva. Dieser Wirkstoff wirkt anders als viele andere Medikamente gegen Depressionen und verändert die Balance wichtiger Botenstoffe in Ihrem Gehirn. Dadurch können sich Ihre Stimmung und Ihre Belastbarkeit besser anfühlen. Dieser Unterschied macht Mirtazapin zu einer Option, wenn andere Therapien nicht ausreichend helfen.
Was den Mechanismus besonders macht: Es gehört zur Gruppe der NaSSA – Noradrenerg und spezifisch serotonerg wirkende Antidepressiva. Der Wirkstoff blockiert bestimmte Empfangsstellen (Alpha-2-Rezeptoren) vorwiegend im Gehirn und erhöht so die Freisetzung von Noradrenalin und Serotonin. Gleichzeitig blockiert er manche Serotoninrezeptoren (5-HT2, 5-HT3), was zu weniger Unruhe, weniger Übelkeit und oft zu besserem Schlaf führen kann. Diese Doppelwirkung hilft, Depressionen besser zu regulieren und wirkt beruhigend zugleich.
Durch diese Mischung kann Mirtazapin beruhigend wirken, Appetit anregen und den Schlaf verbessern – Eigenschaften, die in manchen Depressionen hilfreich sind. Die volle Wirkung entwickelt sich meist erst nach mehreren Wochen. Bei einzelnen Menschen kann die Wirkung schneller oder langsamer einsetzen. Neben der depressiven Symptomatik kann auch eine Reduktion von Ängsten beobachtet werden, was den Alltag erleichtern kann.
Hauptanwendung ist die Behandlung einer depressiven Störung (Major Depression). Hier hilft der Wirkstoff oft, wenn andere Behandlungen nicht ausreichend wirken oder Nebenwirkungen anderer Antidepressiva zu stark sind. Zusätzlich wird es genutzt, wenn Schlafprobleme oder zunehmender Appetitmangel bei der Depression bestehen. So kann Mirtazapin einen größeren Teil der Beschwerden gezielt anpacken.
Zusätzlich kann es bei Schlafstörungen helfen, besonders wenn diese mit einer Depression zusammen auftreten. Der beruhigende Effekt erleichtert oft das Einschlafen und Durchschlafen. Bei manchen Patienten kann es auch zu einer gewissen Gewichtszunahme durch gesteigerten Appetit kommen, was in bestimmten Fällen dem Allgemeinzustand zugutekommen kann.
Nicht alle Patienten profitieren gleichermaßen. Mirtazapin wird oft weniger bei leichten Depressionen eingesetzt. Bei älteren Menschen oder Patienten mit bestimmten Gesundheitsproblemen kann der Arzt eine niedrigere Startdosis empfehlen oder eine langsame Steigerung planen. Ihre individuelle Situation entscheidet über Dosis und Behandlungsdauer.
In der Regel nehmen Sie Mirtazapin einmal täglich am Abend ein, weil es schläfrig wirken kann. Die übliche Anfangsdosis liegt oft zwischen 7,5 mg und 15 mg. Der Arzt kann die Dosis je nach Wirkung und Verträglichkeit langsam erhöhen. Bei manchen Patientinnen und Patienten sind auch höhere Dosen im Verlauf möglich, wenn der Nutzen größer ist als die Nebenwirkungen.
Die Tabletten sollten ganz geschluckt werden, ideal mit Wasser. Sie können Mirtazapin unabhängig von der Mahlzeit einnehmen, doch viele Menschen bevorzugen die Einnahme vor dem Schlafengehen. Vermeiden Sie Alkohol und andere Beruhigungs- oder Schlafmittel, solange Sie Mirtazapin verwenden, da sich Ihre Müdigkeit verstärken kann.
Die Behandlung dauert meist mehrere Wochen, bis eine deutliche Besserung eintritt. Die Dosis kann angepasst werden, wenn der gewünschte Effekt ausbleibt oder Nebenwirkungen auftreten. Bricht man die Behandlung vorzeitig ab, kann die Depression wiederkehren. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Einnahme beenden oder verändern.
Wie bei vielen Antidepressiva besteht auch hier in den ersten Wochen ein erhöhtes Risiko, dass sich Ihre Gedanken in Richtung Suizid oder andere riskante Verhaltensweisen verändern. Wenn Sie neu begonnen haben, beobachten Sie sich selbst und Ihre Umgebung aufmerksam und melden Sie ungewöhnliche Gedanken sofort Ihrem Arzt oder einer Notfallnummer.
Wechselwirkungen und Verhalten: Mirtazapin kann mit Alkohol und anderen zentral dämpfenden Mitteln Ihre Konzentration, Reaktionsfähigkeit und Atmung beeinträchtigen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt über alle Arzneimittel, die Sie einnehmen, einschließlich rezeptfreier Medikamente und pflanzlicher Präparate. Vermeiden Sie gleichzeitige Einnahme mit bestimmten Antidepressiva wie MAO-Hemmern, oder klären Sie mit Ihrem Arzt, welche Abstände sinnvoll sind.
Gegenanzeigen und besondere Vorsicht: Mirtazapin ist nicht geeignet, wenn Sie allergisch darauf reagieren oder schwere Leberprobleme haben. Schwangere oder stillende Frauen sollten das Medikament nur nach sorgfältiger Abwägung nutzen. Ältere Menschen, Menschen mit Nieren- oder Leberproblemen oder bestimmten Herzerkrankungen benötigen eine sorgfältige Dosisanpassung. Sprechen Sie offen mit Ihrem behandelnden Arzt über Ihre Gesundheitsgeschichte.
Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Schläfrigkeit oder Benommenheit, Mundtrockenheit, erhöhter Appetit und Gewichtszunahme, Schwindel beim Aufstehen sowie Verstopfung oder Übelkeit. Viele dieser Beschwerden bilden sich im Verlauf der Behandlung zurück, sobald sich der Körper an das Medikament gewöhnt.
Weitere mögliche Nebenwirkungen sind trockene Augen, Kopfschmerzen, gelegentlich schnelle Herzschläge oder Unruhe. Manche Menschen berichten auch von einer vorübergehenden Verschlechterung der Stimmung am Anfang der Behandlung. Ihr Arzt wird Sie beobachten und die Dosis anpassen, wenn nötig.
Was tun bei Nebenwirkungen: Sprechen Sie bei bleibenden oder belastenden Nebenwirkungen mit Ihrem Arzt. Wenn Sie schwere allergische Reaktionen bemerken (z. B. Atemnot, Anschwellen von Mund/ Lippen/ Zunge, Hautausschlag), suchen Sie sofort medizinische Hilfe. Falls Sie neue Medikamente beginnen oder dosiert erhöhen, achten Sie auf Anzeichen eines Serotonin-Syndroms wie hohes Fieber, Zittern, Verwirrung oder schneller Puls und informieren Sie Ihren Arzt umgehend.
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