

| Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|
| 252 Tabletten | €1,46 | €491,66 €368,74 Kostenloser Versand | |
| 189 Tabletten | €1,58 | €397,43 €298,08 Kostenloser Versand | |
| 126 Tabletten | €1,86 | €313,49 €235,12 Kostenloser Versand | |
| 84 Tabletten | €2,11 | €236,40 €177,30 Kostenloser Versand | |
| 63 Tabletten | €2,27 | €191,86 €143,89 | |
| 2 Pille | €2,75 | €77,07 €57,81 | |
| 252 Tabletten | €1,34 | €448,83 €336,62 Kostenloser Versand | |
| 189 Tabletten | €1,52 | €382,02 €286,51 Kostenloser Versand | |
| 126 Tabletten | €1,94 | €325,48 €244,11 Kostenloser Versand | |
| 84 Tabletten | €2,31 | €258,67 €194,00 Kostenloser Versand | |
| 63 Tabletten | €2,56 | €214,13 €160,59 | |
| 2 Pille | €3,30 | €92,49 €69,37 |
Bereits in den 1960er-Jahren wurde die Kombination aus Ethinylestradiol und Levonorgestrel als effektive Empfängnisverhütung eingeführt; heute gehört sie zu den weltweit am häufigsten verschriebenen oralen Kontrazeptiva.
Dieses Kombinationspräparat verbindet ein synthetisches Estrogen mit einem Progestin. Die primäre Wirkung besteht in der Ovulationshemmung, ergänzt durch Veränderungen des Zervixschleims und der Gebärmutterschleimhaut, wodurch eine Befruchtung erschwert wird.
Pharmakokinetisch erfolgt die Aufnahme nach oraler Gabe rasch. Ethinylestradiol unterliegt der hepatischen First-Pass-Metabolismus; Levonorgestrel wird ebenfalls überwiegend in der Leber verstoffwechselt. Die Halbwertszeiten liegen grob im Bereich von 24–36 Stunden (Ethinylestradiol) bzw. 24–30 Stunden (Levonorgestrel). Die Eliminationswege erfolgen primär über Stuhl und Urin.
Die Substanzkombination dient der hormonellen Verhütung und wird in vielen Regimen als täglich einzunehmendes Tablettensystem angeboten. Sie bietet zusätzlich potenzielle nicht-kontrazeptive Vorteile, wie Zyklusregulation und Linderung bestimmter Menstruationsbeschwerden.
Die Kombination wird in der Praxis entsprechend der Indikation angepasst; die regelmäßige Einnahme ist essenziell, um stabile Hormonspiegel zu gewährleisten. Individuelle Dose und Packungsdesign richten sich nach Produktformulierung und ärztlicher Anordnung.
Wichtige pharmakologische Eigenschaften umfassen die Östrogen- und Progestin-Komponenten, deren kombinierte Wirkung Ovulation verhindert, den Zervixschleim verdickt und das endometriale Milieu verändert. Risikoaspekte und Kontraindikationen bleiben zentrale Bestandteile der Nutzen-Risiko-Abwägung.
Primäre Indikation ist die hormonelle Empfängnisverhütung. Die Kombination hemmt die Ovulation, verändert den Zervixschleim und macht das Endometrium weniger empfänglich für eine Implantation. Damit wird eine sichere Versorgung über mehrere Zyklen ermöglicht.
Sekundäre Indikationen umfassen Zyklusregulation bei unregelmäßigen Blutungen, Reduktion von Dysmenorrhoe und starkem Menstruationsblutverlust sowie Behandlung bestimmter Formen der Endometriose in stabilisierten Dosierungen. Auch nicht-kontrazeptiver Nutzen, wie eine Reduktion hormoneller Akne, kann auftreten.
Die individuelle Indikation richtet sich nach dem Risiko-Nutzen-Profil, dem Alter und Begleiterkrankungen. Bei bestimmten Störungen können niedrigere Progestin-Dosen bevorzugt oder zeitweilige Unterbrechungen empfohlen werden. Die Wahl des Regimes erfolgt entsprechend ärztlicher Anweisung.
Der Hauptmechanismus beruht auf dem negativen Feedback auf Hypothalamus und Hypophyse durch Ethinylestradiol, wodurch die LH-Sektionspitze verhindert und eine Ovulation unterdrückt wird. Zudem wird die jumpernde FSH-Antwort reduziert und die Follikelreifung gehemmt.
Levonorgestrel entfaltet progestogene Wirkungen, einschließlich Verdickung des Zervixschleims, Endometrium-Atrophie und Verringerung der Spermienpassage. Die Kombination stabilisiert hormonelle Zyklen und senkt die Wahrscheinlichkeit einer Einnistung, sofern eine Befruchtung erfolgt.
Zusätzlich können Veränderungen in Gerinnungsparametern auftreten, weshalb ein erhöhtes Thromboserisiko besteht. Dieses Risiko ist durch individuelle Risikofaktoren wie Rauchen, Alter oder familiäre Vorbelastung moduliert. Leber- und Gallenauswirkungen werden bei entsprechender Empfindlichkeit berücksichtigt.
Häufige Nebenwirkungen sind Übelkeit, Brustspannen, Kopfschmerzen, Zwischenblutungen und Stimmungsschwankungen, insbesondere in den ersten Behandlungszyklen. Viele Symptome klingen bei fortgesetzter Einnahme ab.
Schwerwiegende Risiken umfassen venöse oder arterielle Thrombosen, Leberläsionen und Gallenwegserkrankungen. Die Anwendung ist kontraindiziert bei Schwangerschaft, aktiven Thrombosen, schweren Lebererkrankungen, unbehandelter Hypertonie undMigräne mit neurologischen Ausfällen; Raucherinnen über 35 Jahre sollten besonders sorgfältig abgewogen werden.
Wechselwirkungen ergeben sich unter anderem durch Enzyminduktoren wie Rifampicin oder bestimmte Antiepileptika, die die Wirksamkeit verringern können. Antibiotika können unter Umständen den Effekt zeitweise beeinflussen. Einnahmeintervalle sollten strikt eingehalten und bei Bedarf eine ärztliche Anpassung veranlasst werden.
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