

| Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|
| 360 Tabletten | €0,63 | €282,46 €225,97 Kostenloser Versand | |
| 180 Tabletten | €0,65 | €147,64 €118,11 | |
| 120 Tabletten | €0,67 | €99,49 €79,59 | |
| 90 Tabletten | €0,71 | €80,23 €64,19 | |
| 60 Tabletten | €0,73 | €54,55 €43,64 | |
| 30 Tabletten | €0,78 | €28,87 €23,10 | |
| 10 Tabletten | €0,90 | €11,22 €8,98 | |
| 360 Tabletten | €0,98 | €439,75 €351,80 Kostenloser Versand | |
| 180 Tabletten | €1,01 | €227,89 €182,31 Kostenloser Versand | |
| 120 Tabletten | €1,04 | €155,67 €124,53 | |
| 90 Tabletten | €1,09 | €123,57 €98,85 | |
| 60 Tabletten | €1,14 | €85,05 €68,04 | |
| 30 Tabletten | €1,22 | €46,53 €37,22 | |
| 10 Tabletten | €1,40 | €17,64 €14,11 |
Lansoprazol ist ein Protonenpumpenhemmer (PPI) der Benzimidazol-Gruppe. Es hemmt gezielt die H+/K+-ATPase in den Belegzellen des Magens, wodurch die Produktion von Salzsäure stark reduziert wird; primärer therapeutischer Einsatz ist die Behandlung von gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD), von Sodbrennen und von Ulkuskrankheiten.
Als Arzneimittel mit verlängert wirkender Wirkung gehört Lansoprazol zu den meistverordneten Magensäurehemmern. Es wird in der Regel gut vertragen, doch wie andere PPI kann es bei längerer Anwendung bestimmte Risiken mit sich bringen. Die Wirkung setzt nach wenigen Stunden ein und hält oft bis zu 24 Stunden an. In der Praxis entspricht dies einer einmal täglichen Gabe vor dem Frühstück, wobei individuelle Anpassungen je nach Indikation erfolgen.
Zu den primären Indikationen zählen gastroösophageale Refluxerkrankung (GERD) und bestehende oder entzündete Schleimhaut im Ösophagus infolge von saurem Reflux, sowie erosive Refluxösophagitis, bei der die Speiseröhre bereits entzündliche Veränderungen zeigt. Lansoprazol wird zudem bei Ulkuskrankheiten eingesetzt, insbesondere bei Duodenal- und gelegentlich bei Magengeschwüren. Die Reduktion der Magensäure erleichtert die Heilung der Schleimhäute und reduziert Beschwerden wie Brennen, Saures Aufstoßen und Schmerzen.
Sekundäre Indikationen umfassen die Vorbeugung von Geschwüren bei längerer Einnahme schädlicher Substanzen wie nicht steroidale Antirheumatika (NSAIDs). In Kombination mit Antibiotika wird Lansoprazol auch als Teil der Behandlung zur H. pylori-Eradikation eingesetzt, um das Milieu im Magen zu verändern und die Wirksamkeit der Antibiotika zu unterstützen. Bei bestimmten seltenen Erkrankungen des Magens oder des Dünndarms kann eine PPI-Therapie zeitweise erforderlich sein, etwa bei Zöllinger-Ellison-Syndrom, um die Säureproduktion kontrolliert zu senken. Langzeitverordnungen erfolgen unter regelmäßiger ärztlicher Überwachung, besonders in Bezug auf Nährstoffaufnahme, Infektionen des Magen-Darm-Trakts und individuelle Risikofaktoren.
Bei pädiatrischen Patientinnen und Patienten gelten altersabhängige Indikationen und Dosierungsanpassungen. Allgemein wird Lansoprazol vorsichtig und unter ärztlicher Anleitung eingesetzt, um Wirksamkeit mit Sicherheit zu verbinden. Eine Anpassung der Behandlungsvdauer erfolgt abhängig von der Indikation und dem Ansprechen der Beschwerden.
Der Wirkmechanismus von Lansoprazol basiert darauf, dass der Wirkstoff erst in der sauren Umgebung der Belegzellen aktiviert wird. Ein aktiver Metabolit hemmt irreversibel die H+/K+-ATPase – eine Pumpe, die am Ende der Magensäureproduktion sitzt. Dadurch wird die Salzsäurezufuhr in den Magen deutlich reduziert, unabhängig von der ursprünglichen Stimulation durch Nahrungsaufnahme, Stress oder Entzündung. Die Folge ist eine ruhigere, weniger reizbare Magenschleimhaut und eine bessere Heilung von Schleimhautdefekten.
Durch die Hemmung der Säurebildung wird die Umgebung im Magen weniger sauer, was auch die Wirksamkeit bestimmter Therapien erhöht, zum Beispiel antibakterieller Behandlungen gegen H. pylori. Die Wirkung setzt meist innerhalb weniger Stunden ein, erreicht oft ihr Maximum nach einigen Tagen konsequenter Einnahme und hält über den Tag verteilt an, wenn die PPI täglich eingesetzt wird. Lansoprazol ist in der Regel gut verträglich, doch die individuelle Reaktion hängt von Dosierung, Begleiterkrankungen und anderen Medikamenten ab.
Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit und Blähungen. Schwindel, Verstopfung und Hautreaktionen können ebenfalls vorkommen. Die meisten Beschwerden sind mild und vorübergehend. Bei längerfristiger Einnahme können seltene Folgen auftreten, weshalb eine regelmäßige ärztliche Überwachung sinnvoll ist, besonders bei hohen Dosen oder Therapiedauern von mehreren Monaten oder Jahren.
Wichtige, aber seltener auftretende Risiken betreffen Magnesium- und Vitamin-B12-Metabolismus, Kalziumaufnahme sowie das Risiko von Magen-Darm-Infektionen durch Clostridium difficile. Langfristige Hochdosierung kann das Risiko von Frakturen erhöhen, insbesondere bei älteren Patientinnen und Patienten. Zudem besteht vereinzelt das Risiko von Nierenentzündungen oder Hautreaktionen. Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen, Nierenproblemen oder anderen Vorerkrankungen sollten die Behandlung engmaschig mit dem behandelnden Arzt abstimmen.
Die übliche Anfangsdosis für Jugendliche und Erwachsene liegt oft bei 15 bis 30 mg einmal täglich, abhängig von Indikation, Schweregrad der Beschwerden und Therapieziel. Die Dosis kann zur Heilung der Schleimhäute oder zur Unterdrückung der Säureproduktion angepasst werden; manche Situationen erfordern eine längere Behandlungsdauer unter ärztlicher Aufsicht. Die Tabletten sind in der Regel unproblematisch in der Anwendung, können vor dem Frühstück eingenommen werden, sofern der behandelnde Arzt keine andere Empfehlung gibt.
Lansoprazol ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich, darunter Filmtabletten und Granulate zur Zubereitung einer Suspension. Die Einnahme vor dem ersten Mahl des Tages wird empfohlen, um eine möglichst stabile Wirkung zu erzielen. Lagern Sie das Produkt bei Raumtemperatur, geschützt vor Feuchtigkeit und Hitze. Nicht verwenden, wenn die Verpackung beschädigt ist oder das Haltbarkeitsdatum überschritten ist. Bitte beachten: Bei Kindern, während der Stillzeit oder bei bestehenden Erkrankungen sollten Dosierung und Dauer der Behandlung stets individuell von einer Fachperson festgelegt werden.
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