

| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 12,5mg | 360 Tabletten | €1,08 | €455,89 €387,51 Bester Preis Beliebt | |
| 12,5mg | 180 Tabletten | €1,28 | €271,40 €230,69 | |
| 12,5mg | 120 Tabletten | €1,39 | €195,16 €165,88 | |
| 12,5mg | 90 Tabletten | €1,54 | €163,14 €138,67 | |
| 12,5mg | 60 Tabletten | €1,53 | €108,24 €92,01 | |
| 12,5mg | 30 Tabletten | €1,88 | €67,08 €57,01 |
Bluthochdruck kann sich oft lange unbemerkt entwickeln. Kopfschmerzen, Schwindel oder Augenflimmern treten nicht immer früh auf, doch dauerhaft erhöhte Werte belasten Herz und Gefäße. Langfristig steigt das Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt und Nierenschäden. Losartan / Hydrochlorothiazid ist eine feste Kombination aus zwei Wirkstoffen, die speziell zur Behandlung von Bluthochdruck entwickelt wurde: Losartan, ein Angiotensin-II-Rezeptorblocker, und Hydrochlorothiazid, ein Diuretikum. Sie wirken zusammen, indem Gefäße entspannt werden und überschüssiges Salz sowie Wasser aus dem Körper ausgeschieden wird.
Losartan blockiert den Rezeptor, der Angiotensin II aktiviert. Dadurch entspannen sich die Blutgefäße, der Widerstand sinkt und der Blutdruck fällt langsam ab. Gleichzeitig führt der Wegfall von Angiotensin II zu einer geringeren Freisetzung von Aldosteron, was Salz- und Wasseraufnahme reduziert. Hydrochlorothiazid erhöht die Harnausscheidung und verringert so das Blutvolumen. Zusammen wirken sie oft stärker als jeder Bestandteil alleine. Der Nutzen entsteht insbesondere bei Patienten, deren Blutdruck mit einer einzelnen Substanz nicht ausreichend kontrolliert werden kann.
Als Fixkombination enthalten beide Wirkstoffe eine Tablette. Das Präparat ist nicht für akute Druckabfälle gedacht, sondern soll den Blutdruck über Tage und Wochen stabil senken. Die Behandlung erfolgt unter ärztlicher Anleitung, und die Dosis wird schrittweise angepasst, um Nebenwirkungen zu minimieren und den bestmöglichen Effekt zu erzielen.
Der Hauptzweck liegt in der Behandlung der essenziellen Hypertonie. Ziel ist eine dauerhaft niedrigere Blutdrucklage, um das Risiko von Schlaganfall, Herzinfarkt und Nierenschäden zu reduzieren. Die Kombination kommt oft dann zum Einsatz, wenn andere Blutdruckmittel die Werte nicht zuverlässig senken. Unter ärztlicher Kontrolle kann Losartan/Hydrochlorothiazid auch helfen, das Risiko kardiovaskulärer Ereignisse zu verringern und die Blutdruckwerte besser zu stabilisieren.
Zusätzlich kann das Präparat bei Ödemen im Zusammenhang mit Herzinsuffizienz oder bestimmten Nierenerkrankungen eingesetzt werden, sofern eine Blutdrucksenkung sinnvoll ist. Die Anwendung erfolgt immer nach ärztlicher Verordnung und mit regelmäßigen Kontrollen von Blutdruck, Nierenfunktion und Elektrolyten. Eine individuelle Anpassung der Therapie bleibt entscheidend, da Begleiterkrankungen das Risiko von Nebenwirkungen beeinflussen können.
In der Praxis wird Losartan/Hydrochlorothiazid meist als eine Tablette pro Tag verordnet. Die Einnahme erfolgt idealerweise morgens mit Wasser, unabhängig davon, ob man vor oder nach dem Essen isst. Die Dosis wird je nach Reaktion des Körpers angepasst und schrittweise erhöht, um den Blutdruck behutsam zu senken.
Für den Behandlungserfolg ist eine regelmäßige Einnahme wichtig. Wenn eine Dosis ausgelassen wird, sollte man nicht doppelt nachnehmen, sondern zum nächsten festen Termin fortfahren. Erste Nebenwirkungen wie Schwindel oder Benommenheit können auftreten; dann gilt es langsam aufzustehen und bei anhaltenden Beschwerden den Arzt zu informieren. Verändern Sie Ihre Medikamentenliste nur nach ärztlicher Anweisung.
Dieses Präparat sollte nicht von schwangeren Frauen eingenommen werden, da es dem ungeborenen Kind schaden kann. Informieren Sie den Arzt über bestehende Nierenerkrankungen, Leberprobleme oder Elektrolytstörungen, insbesondere Kaliumwerte. Eine regelmäßige Überwachung von Blutdruck, Nierenfunktion und Elektrolyten ist während der Behandlung sinnvoll.
Seien Sie vorsichtig bei Dehydration oder starkem Wasserverlust, da dies zu Blutdruckabfällen führen kann. Bestimmte Medikamente wie kaliumsparende Mittel, ACE-Hemmer oder nicht-steroidale Antirheumatika (NSAIDs) können Wirkung oder Nebenwirkungen beeinflussen. Tragen Sie stets eine aktuelle Medikamentenliste bei sich und halten Sie Absprachen mit Ihrem behandelnden Arzt ein, insbesondere bei begleitenden Erkrankungen.
Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit sowie häufiger Harndrang. Eine zu starke Blutdrucksenkung kann zu Benommenheit oder Schwäche besonders zu Behandlungsbeginn führen. Gelegentlich treten Magenbeschwerden oder leichter Durchfall auf.
Durch Hydrochlorothiazid können Elektrolytveränderungen auftreten, oft Kaliumverluste; Losartan kann dagegen den Kaliumspiegel erhöhen. Bei schweren Nebenwirkungen wie Atemnot, Anschwellen von Gesicht, Lippen oder Zunge, starkem Hautausschlag oder Anzeichen von Dehydration sollten Sie unverzüglich medizinische Hilfe suchen. Bei Anzeichen einer Nierenfunktionsverschlechterung oder ungewöhnlichem Herzschlagzettel ist eine Rücksprache mit dem Arzt angezeigt.
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